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Spread Spectrum Clocking

Unter Spread Spectrum Clocking, abgekürzt SSC, wird in der synchronen Digitaltechnik eine Form von speziellen Taktsignal (engl. Clock) verstanden, um elektromagnetische Störungen zu minimieren. Dabei wird das Taktsignal in einem bestimmten Frequenzbereich laufend variiert, es wird dabei künstlich mit einem so genannten Jitter versehen.

Ein synchrones Digitalsystem wird von einem Taktgeber getrieben. Dieses periodische Taktsignal hat zumeist ein sehr schmales Frequenzspektrum. Die ausgestrahlte Energie beschränkt sich damit auf eine sehr kleine Bandbreite. Um die Gefahr möglicher Funkstörungen zu verringern, variiert man mittels Frequenzspreizung (engl. Spread Spectrum) die Frequenz in einem bestimmten Frequenzband. Bei einem 1 GHz Prozessor wird beispielsweise der Taktgeber im Bereich zwischen 999,5 und 1000,5 MHz variiert. Die abgestrahlte und störende Energiemenge bleibt dabei gleich, verteilt sich nun aber auf ein größeren Frequenzbereich und dadurch wird die Störleistung bei einer bestimmten Frequenz reduziert.
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